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Landhaus · Seit 1814

Würzig, bodenständig, echt.

Liköre aus der Landhausküche – Eierlikör, Kräuterlikör, fruchtige und cremige Sorten, mit ehrlichen Zutaten angesetzt, ganz ohne Schnickschnack.

Händlerwissen kompakt

Alles über Liköre


Was drin steckt

Likör ist Alkohol, verfeinert mit Zucker, Früchten, Kräutern oder Gewürzen – meist zwischen 15 und 40 % Vol. Süß, aromatisch, vielseitig einsetzbar. Kein Schnaps mit Umwegen, sondern eine eigene Kategorie.

Tipp für das Verkaufsgespräch: „Gut zu wissen: Der Zuckergehalt macht den Unterschied zum reinen Schnaps – deshalb schmeckt Likör runder."

Wie er entsteht

Aromatische Zutaten ziehen über Wochen im Alkohol (Mazeration), danach wird gefiltert und abgerundet. Bei cremigen Sorten kommt zum Schluss Sahne oder Ei dazu – das macht sie samtig.

Tipp für das Verkaufsgespräch: „Schön zu wissen: Reifezeit statt Eile – deshalb schmeckt guter Likör nie gehetzt."

Die Sortenvielfalt

Eierlikör ist cremig und süß, Kräuterlikör würzig und oft bittersüß, Fruchtlikör frisch und intensiv, Sahnelikör mild und samtig. Jede Sorte hat ihren eigenen Auftritt.

Tipp für das Regal: Bei unentschlossenen Kunden reicht oft die Frage: süß und cremig oder würzig und kräftig? Das sortiert schnell vor.

Wie er getrunken wird

Pur als Digestif nach dem Essen, im Cocktail, oder zu Desserts und Kaffee. Kräuterlikör klassisch nach dem Essen, Eier- und Sahnelikör gern zu Kuchen oder Eis.

Tipp für das Verkaufsgespräch: „Gerne als Kombi anbieten: Eierlikör und ein Stück Kuchen – verkauft sich fast von selbst."

Wie er sich hält

Kühl und dunkel lagern, nach dem Öffnen gut verschließen. Cremige Sorten wie Eier- oder Sahnelikör gehören in den Kühlschrank und halten dort einige Monate. Klare Frucht- oder Kräuterliköre sind deutlich länger haltbar.

Tipp für das Regal: Bei cremigen Sorten den Hinweis auf Kühlung nicht vergessen – erspart Rückfragen später.