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Traditionslinie · Seit 1814

Intensiv, edel, zeitlos.

Gewürze, Pfeffer und Salze aus unserer Hamburger Manufaktur – von vier Pfeffersorten aus derselben Pflanze bis zum luxuriösen Trüffelsalz mit echten Trüffelstückchen. Schon eine Prise macht hier den Unterschied.

Händlerwissen kompakt

Alles über Gewürze


Woran man gute Gewürze erkennt

Hochwertige Gewürze zeigen sich an intensivem, natürlichem Aroma und kräftiger Farbe – sie klumpen nicht und wirken nicht feucht. Gutes Salz ist naturbelassen, frei von Rieselhilfen und hat eine gleichmäßige Kristallstruktur. Licht- und luftdichte Verpackung ist bei beidem ein zusätzliches Qualitätsmerkmal.

Tipp für das Verkaufsgespräch: „Klumpt es oder wirkt feucht, ist Qualität oder Frische fraglich – bei gutem Salz und guten Gewürzen passiert das nicht."

Vier Pfeffersorten, eine Pflanze

Schwarzer, weißer, grüner und roter Pfeffer stammen alle von Piper nigrum – der Unterschied liegt in Erntezeitpunkt und Verarbeitung. Schwarzer Pfeffer wird unreif mit Schale getrocknet und schmeckt kräftig-scharf, weißer entsteht aus reifen, geschälten Beeren und ist milder, grüner wird unreif in Salzlake oder gefriergetrocknet verarbeitet und bleibt frisch-fruchtig, roter reift voll aus und überzeugt fruchtig-süß mit feiner Schärfe.

Tipp für das Verkaufsgespräch: „Alle vier Pfeffersorten kommen von derselben Pflanze – nur Erntezeitpunkt und Verarbeitung unterscheiden sich. Ein guter Fakt für Kunden, die das noch nicht wissen."

Als Salz noch so viel wert war wie Gold

In frühen Hochkulturen wurde Salz mühsam aus Meer oder Wüste gewonnen und diente nicht nur als Gewürz, sondern auch zur Konservierung – es war zeitweise so wertvoll wie Gold und wurde sogar als Zahlungsmittel genutzt. Heute reicht die Bandbreite von Gourmet Alleskönner Salz über Chilisalz mit Chipotle bis zum luxuriösen Trüffelsalz mit echten Trüffelstückchen.

Tipp für das Verkaufsgespräch: „Salz war mal so wertvoll wie Gold und wurde als Zahlungsmittel benutzt – heute kostet eine ganze Dose weniger als ein Kaffee. Trotzdem lohnt sich die gute Sorte."

Die Basis-Gewürze, die in keiner Küche fehlen sollten

Neben Salz und Pfeffer gehören Paprika, Curry, Kreuzkümmel, Kurkuma und Muskat zur soliden Grundausstattung. Kreuzkümmel entfaltet sein erdiges Aroma besonders nach kurzem Anrösten, Kurkuma sorgt für die intensive gelbe Farbe in Currys, und Muskat sollte sparsam eingesetzt werden – sein Geschmack ist intensiver, als die kleine Menge vermuten lässt.

Tipp für das Regal: „Bei Muskat reicht wirklich eine Prise – das unterschätzen viele Kunden beim ersten Kochversuch."

Richtig gelagert schmeckt jede Prise besser

Gewürze gehören luftdicht, trocken und lichtgeschützt in Glas- oder Metalldosen bei 15 bis 20 Grad Celsius. Ganze Gewürze und Pfefferkörner halten deutlich länger als gemahlene Ware, die ihr Aroma schneller verliert und zügiger verbraucht werden sollte.

Tipp für das Verkaufsgespräch: „Ganze Pfefferkörner halten viel länger als gemahlener Pfeffer – wer selten kocht, kauft besser die ganzen Körner und mahlt frisch."