Knisternd, bodenständig, echt.
Kandis aus der Landhausküche – brauner und weißer Kandis, Kluntje und Rumkandis mit echtem Jamaika-Rum. Klassischer Teezucker, so wie man ihn aus Ostfriesland kennt, ganz ohne Schnickschnack.
Kandis
Was Kandis ist
Kandis ist eine Zuckerart, die durch langsames Auskristallisieren einer gesättigten Zuckerlösung entsteht – große, klare Kristalle statt feinem Streuzucker. Es gibt zwei Grundsorten: weißer Kandis, geschmacksneutral und rein, und brauner Kandis, mit malziger Karamellnote durch zugesetzte Karamellzuckerlösung.
Wie er entsteht
Die Herstellung dauert mehrere Tage bis Wochen: Eine stark gesättigte Zuckerlösung kristallisiert langsam in Behältern aus, bis sich große Kristalle bilden. Für braunen Kandis kommt karamellisierter Zucker hinzu, der die typische goldbraune Farbe und das malzige Aroma gibt.
Kluntje und die ostfriesische Teestunde
In Ostfriesland gehört Kandis fest zur Teezeremonie: Ein Kluntje – eine einzelne Kandiskristalle – kommt vor dem Tee in die Tasse. Beim Übergießen mit heißem Schwarztee knistert er hörbar, bevor die Sahne als Wölkchen obenauf zieht. Umgerührt wird dabei nie.
Wie lange er sich hält
Kandis ist durch seinen hohen Zuckergehalt und die kristalline Struktur praktisch unbegrenzt haltbar. Trocken, dunkel und in einem gut verschlossenen Glas gelagert, verändern sich weder Geschmack noch Konsistenz.
Die Landhaus-Variante
Für die Landhaus-Linie haben wir die klassischen Sorten gewählt: Brauner Krustenkandis, Kluntje-Kandis Weiß, Weißer Teezucker und Rumkandis mit echtem Jamaika-Rum. Schlichter Kandis ohne Geschenkverpackung oder exotische Aromen – so, wie er seit Generationen in norddeutschen Teeküchen steht.